Pulververarbeitung und -dispergierung Wer pulverförmige Rohstoffe in Flüssigkeiten verarbeitet, kennt die folgenden Probleme: - Staub
- Gesundheitsgefährdung durch Verschmutzung
- Teure Absauganlagen für Staub und/oder Lösemittel
- Verluste beim Umfüllen und im Filtersystem
- Ränder und Krusten an der Behälterwand und an der Rührwelle
- Pulver und Luftsauerstoff in Ex-Zonen bei lösemittelhaltigen Vorlagen
Diese Probleme werden vermieden, indem das Pulver oder Granulat direkt in die Flüssigkeit eingesaugt und bereits beim ersten Kontakt mit der Flüssigkeit vollständig benetzt und dispergiert wird. Hierzu sind weder Vakuumbehälter noch Vakuumpumpen erforderlich. Das Saugvakuum wird direkt in einem hochbeschleunigten Flüssigkeitsstrom erzeugt. Es fluidisiert das Pulver und bringt es, fein verteilt, mit der Flüssigkeit in Kontakt. Noch während der Benetzung erfolgt die Dispergierung, so dass keine Klumpen oder Agglomerate entstehen können. Pulverstoffe können staub- und verlustfrei aus beliebigen Gebinden eingesaugt werden.
Das System, mit dem diese Verfahrensweise realisiert wird, wurde unter der Bezeichnung TDS (Transport- und Dispergier-System) bekannt.
Information und Funktion - Das Prinzip eine TDS-Saugmischers basiert auf dem Prinzip des Leitstrahlmischers.
- Ein schnelldrehender Rotor sitz in eine stromlinienförmigen Stator.
Durch die Zirkulation der Flüssigkeit im Behälter wird im Zentrum des Mischkopfs ein Vakuum erzeugt, das zum Einsaugen des Pulvers in die Flüssigkeit benutzt wird (Venturi Prinzip). - Ein spezieller Anschluss am Statorrohr wird mit dem Saugschlauch und dem Saugrohr verbunden
- Durch dieses Rohr, Schlauch und Anschluss wird das Pulver direkt in das Rotor-Stator-System geführt und sofort benetzt und dispergiert wenn es mit der Flüssigkeit in Kontakt kommt.
- Die Kombination von Pulver einsaugen und de Mischprinzip ist sehr effektiv und ökologisch.
- Das Leitstrahlmisch-Prinzip verhindert jede Sedimentation im Behälter und der Behälterinhalt wird kontinuierlich durchmischt
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