Verarbeitung von Natriummethylat mit Conti-TDS Natriummethylat ist ein feines, weißes und sehr gut fließfähiges Pulver, welches u.a. bei der Margarine- und Speiselherstellung zu Verseifungs- und Umesterungsreaktionen eingesetzt wird.
Die Verarbeitung von Natriummethylat und vor allem das offene Pulverhandling sind kritisch.
Natriummethylatstaub wirkt ätzend auf die Haut oder Schleimhäute. Atemwege und Augen sind durch den Staub stark gefährdet. Außerdem ist es leicht entzündlich (mancher Verarbeiter bezeichnet es als explosives Pulver). Brände mit Natriummethylat dürfen keinesfalls gelöscht werden. Natriummethylat unterliegt in Deutschland der Störfallverordnung. Die ystral Conti-TDS hat sich bisher bei allen Natriummethylatverarbeitern, die diese Maschine kennen gelernt haben, als die ideale Problemlösung herausgestellt. Das beweist nicht zuletzt, dass jeder Anwender, der jemals Versuche mit dieser Maschine durchgeführt hat, die Maschine anschließend auch sofort kaufte und mit optimalen Ergebnissen einsetzt. Anwendung der ystral Conti-TDS Die ystral Conti-TDS wird an den Vorlagebehälter angekoppelt und fördert die Flüssigkeit im Kreislauf. Dabei baut sie das zum Einsaugen benötigte Vakuum auf und saugt das Natriummethylat unter ständiger Dispergierung in die Flüssigkeit ein. Beim Natriummethylat kommt es nicht darauf an, so schnell wie möglich einzusaugen, sondern vielmehr eine Dosierleistung zu finden, bei der mit minimierter Natriummethylatmenge die Reaktion optimal abläuft. - Die Dosierung erfolgt einfach über den Querschnitt des Pulvereinlasses der ystral Conti-TDS.
- Der Pulvereintrag erfolgt staubfrei in einem geschlossenen System.
- Die Eintragleistungen variieren je nach Aufgabenstellung zwischen 30 und 100 kg/h.
- Größere Eintragsleistungen sind problemlos möglich, werden aber aus verfahrenstechnischen Gründen nicht angewandt.
- Natriummethylat ist extrem hygroskopisch. Es darf nicht unter Einwirkung von normaler Umgebungsluft eingesaugt werden.
Aus diesem Grund wird beim Natriummethylat-Einzug immer mit Trockenluft oder Stickstoff überlagert. Da die ystral Conti-TDS keinen Luft- oder Gasstrom zum Fluidisieren benötigt, sondern absolut falschluftfrei einsaugt, ist die Überlagerung mit Trockenluft oder Stickstoff kein Problem. Für die Verarbeitung von Foliensäcken wurde ein Spezialbehälter entwickelt, der innen ein Messer zum Aufschneiden der Säcke besitzt. Nach dem Entleeren des Sackes wird der Behälter geschlossen und mit Stickstoff oder Trockenluft überlagert. Die Absaugung erfolgt über einen Bodenauslass. Für das Absaugen aus 200-l-Fässern werden verschiedene Varianten angeboten. Die Entleerung kann manuell oder voll automatisch durchgeführt werden. Ergebnisse Wesentlicher Aspekt ist die staubfreie Arbeitsweise. Durch den höheren Dispergiergrad in der Conti-TDS war es in jedem Fall möglich, die Reaktion gegenüber dem konventionellen Eintrag zu beschleunigen. In einem Einsatzfall wurde die Verarbeitungszeit von 27 h auf 5 h reduziert. Bei einer anderen Anwendung wurde aufgrund der besseren Dispergierung auch die Natriummethylatmenge um 7% reduziert. Die in einer anderen Anlage entstandenen Abgase wurden durch den Einsatz der Conti-TDS extrem reduziert, da die Conti-TDS zum Einsaugen keine Falschluft oder Gasfluidisierung benötigt. Durch das Arbeiten im geschlossenen System wird verhindert, dass Reaktionsgase in die Atmosphäre gelangen. Extrem große Reaktionsbehälter müssen zum Eintragen von Natriummethylat nicht geöffnet werden, das Gefahrenpotential ist damit minimiert Durch das ystral Conti-TDS Konzept der Aufstellung auerhalb vorhandener Behälter ist es möglich, dieses System problemlos in bestehend Prozessanlagen zu integrieren. Anmerkung zur Bezeichnung des Pulvers Natriummethylat wird auch als Natriummethalonat oder Natriummethoxid bezeichnet. Ein anderes Produkt ist Natriumethylat, verhält sich jedoch ähnlich und lässt sich wie Natriummethylat verarbeiten
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