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ystral Dispermix Mischer Informationen

FunktionMischbild nach Produkteinbringung

Ein schnell drehender Rotor erzeugt einen vertikalen Flüssigkeitsstrom. Am Behälterboden wird der Strom in zwei separate Ströme geteilt und wird gezwungen aufwärts zu steigen.
Dort wird er wieder in Richtung Behälterboden umgelenkt.

Ein Ring am unteren Ende des Stators zwingt einen bestimmten Anteil des Stromes durch die Schlitze des Rotor-Stator-Systems. Dies bewirkt eine Partikelzerkleinerung durch den Dispergiereffekt.

    AufbauMischbild nach Bearbeitung mit Dispermix

    Der Dispermix Mischer wird entweder auf einem Flansch auf dem Tank oder als Seiteneinbau eingebaut.

     Vorteile

    Das Mischen erfolgt ohne Lufteintrag. Der gesamte Behälter wird homogen gemischt und gleichzeitig homogen dispergiert. Agglomerate werden sofort zerstört und es bilden sich keine Klumpen. Pulver wird bis zur ursprünglichen Partikelgröße dispergiert

    Eine Maschine für zwei Anwendungen gleichzeitig

    • 80 % der Energie wird in Mischleistung nach dem Leitstrahlmisch-Prinzip umgewandeltDispermix für Seiteneinbau
    • 20 % der Energie erzeugen einen Dispergiereffekt entsprechend dem Rotor-Stator-Prinzip
    • Hoher Mischeffekt bei gleichzeitiger Dispergierung
    • Kurze Produktionszeiten
    • Kein zusätzlicher Dispergierer notwendig
    • Leichte Anpassung an verschiedene Produktionsschritte
    • Einbau von oben oder als Seiteneinbau
    • Klumpenfreie Dispersionen von Gels und hoch viskosen Produkten

    Mischen und Dispergieren in einem Durchgang Dispermixkopf

    • In vielen Fällen reicht ein noch so gutes Mischen nicht aus, um ein Produkt in der gewünschten homogenen Qualität herzustellen.
    • Besonders dann, wenn zu Klumpenbildung neigende oder aber zur Gelbildung neigende Pulver CMC, Xanthan, Carbopol, Johannesbrotkernmehl, Alginate etc.) in Flüssigkeiten eingebracht werden sollen, schlägt die Stunde der Wahrheit für jedes Rühr- oder Mischorgan.
    • Großräumiges Mischen selbst mit Leitstrahlmischern hilft auch dann nicht mehr, wenn die zu bearbeitenden Agglomerate den Wirkbereich des Mischorganes verlassen, d.h. wenn die Turbulenzwirbel des Mischwerkzeuges größer sind als die Agglomerate selbst und diese so nicht zerstören können.
    • Diese „schwimmen“ dann mit den Turbulenzwirbeln mit, werden aber nicht desagglomeriert.
      Als Beispiel sei hier der oft auftretende Fall des Lösens einiger der oben genannten Pulver genannt, was mit normalen Rührern nur mit enormen Zeitaufwand möglich ist, da das Pulver sofort eine Gelschicht an der Oberfläche bildet und dann als Schwimmdecke auf der an der Oberfläche verweilt.
      Das Rührorgan kann dann die Gelschicht zwar mühsam von unten abtragen, letztlich aber die kleinen Klümpchen im Millimetermaßstab noch nicht zerstören.
    • Eine Nachbearbeitung mit Scherkranzmaschinen oder gar Hochdruckhomogenisatoren ist dann erforderlich.Dispermixkopf
    • Speziell für diesen Fall gibt es ein Mischwerkzeug, welches einen hervorragenden Kompromiß zwischen großräumiger Mischung und evtl. anfallender Dispergierung bietet.
    • Das für die großräumige Vermischung verantwortliche Mischorgan des DISPERMIX hat starke Ähnlichkeit mit dem Kopf eines Leitstrahlmischers, die für die Dispergierung verantwortlichen Effekte (großes Schergefälle durch geringen Spaltabstand) zeigen Ähnlichkeit mit typischen Chargen-Scherkranzdispergiermaschinen.
    • Tatsächlich liegt DISPERMIX mit seiner Wirkung recht genau in der Mitte zwischen diesen beiden Maschinenbauarten. Der erzielbare Schergradient, also die für jede Dispergierung ursächliche Größe, liegt zwischen Leitstrahlmischern und Chargen-Scherkranzmaschinen. Die Mischleistung ist jedoch erheblich größer.
    • Optimal geeignete Einsatzfälle sind hier z.B. das Kaltemulgieren von Aromaölen, Herstellen und Aufmischen von Getränkekonzentraten, Eiscreme-Premix, Pre-Emulsionen von Leichtmargarine, Dessert-Saucen aller Art, Schoko- und Milchpudding-Vormischungen, besonders dann, wenn Hydrokolloide eingearbeitet werden.