ystral maschinenbau + processtechnik

Homogenes Mischen mit dem Leitstrahlmischer

  • Ein schnelllaufender Rotor erzeugt einen Flüssigkeitsstrom
  • Ein als Leitrohr ausgebildeter Stator umgibt den Rotor
  • Er leitet die Strömung direkt auf den Behälterboden
  • Er verhindert, dass der Behälterinhalt in Rotation versetzt wird
  • Der vom Rotor und Stator erzeugte nach unten gerichtete Leitstrahl teilt sich am Behälterboden und erzeugt an der Außenwand eine nach oben gerichtete Strömung
  • An der Flüssigkeitsoberfläche wird die Strömungsrichtung wieder zum Behälterzentrum umgekehrt
  • Auf diese Weise wird der gesamte Behälterinhalt vertikal durchmischt

Mischen und Dispergieren in einem Arbeitsgang

  • Der ystral Dispermix wird dort eingesetzt, wo neben dem Mischen auch eine  Scherkranzdispergierung erforderlich ist
  • Der Dispermix bewirkt eine intensive Durchmischung des Behälterinhalts im Mikro- und Makrobereich und dispergiert im gleichen Arbeitsgang das Produkt vollständig
  • Eine zusätzlich nachgeschaltete Scherkranz-Dispergierung entfällt
  • Die Durchmischung des Produktes erfolgt ohne Lufteintrag
  • Der gesamte Behälterinhalt, auch hochviskoses Produkt, wird gleichmäßig durchmischt und dispergiert
  • Agglomerate werden beim Mischen zerkleinert
    Das Pulver wird bis auf die Ausgangspartikelgröße reduziert und benetzt

Chargen-Hochleistungsdispergieren

  • Chargen-Dispergierer arbeiten nach dem Rotor-Stator-Prinzip mit hoher  Schergeschwindigkeit
  • Durch die Zentrifugalkraft im Rotor wird eine Umwälzung im Behälter erzeugt
  • Durch Prall- und hochfrequente Druck-Entspannungsvorgänge wird im Produkt während der Passage des Rotor-Stator-Bereichs eine starke Dispergierwirkung erreicht
  • Während der gesamten Dispergierung wird das Produkt immer wieder durch den
    Rotor-Stator-Bereich geführt
  • Dadurch ergeben sich entsprechend feine Suspensionen, Nassmahlungen oder Emulsionen
  • Durch geeignete Auswahl der Leistung sowie der Dispergierwerkzeuge ergibt sich eine Anpassung an unterschiedliche Chargengrößen, Viskosität und Aufgabenstellungen
  • Die Anpassung der Drehzahl über Frequenzumformer ermöglicht zusätzliche Varianz bei der Bearbeitung verschiedenster Produkte und Menge
  • Die Chargendispergiermaschine wird, wie ein normal schnelllaufender Mischer, in den Behälter eingebaut
  • Chargen-Dispergierer werden für kleinere und mittlerer Chargen eingesetzt
  • Die Einsatzgrenze ist dann erreicht, wenn der Chargen-Dispergierer das Produkt im Behälter wegen zu großem Volumen oder zu hoher Viskosität nicht mehr vollständig umwälzen kann
  • Viskositäten über 5.000 mPas können in der Regel nicht mehr wirtschaftlich bearbeitet werden, in diesem Fall muss dann eine Inline Dispergiermaschine eingesetzt werden

Inline-Hochleistungsdispergieren

  • Inline Maschinen arbeiten nach dem Rotor-Stator-Prinzip mit hohen Schergeschwindigkeiten
  • Durch das Zusammenwirken verschiedener  Zerkleinerungsvorgänge kann mit diesen Maschinen eine extreme Feinverteilung von Feststoffen (Suspensionen) und Flüssigkeiten (Emulsionen) in vorgelegten flüssigen Medien erreicht werden
  • Der kontinuierliche Zerkleinerungsvorgang erfolgt mit hohen Schergradienten in einem Rotor-Stator-System, das unterschiedlichste Aufgabenstellungen angepasst werden kann
  • Eine robuste Konstruktion, präzise Dispergier- werkzeuge und ein hoher Wirkungsgrad garantieren eine hohe Wirtschaftlichkeit
  • Einfache Installation an vorhandene Mischbehälter und leichte Integration in vorhandenen Rohrleitungen erlauben den nachträglichen Einbau in bestehende Anlagen
  • Rotor- und Statorkränze mit verschiedenen Schlitzbreiten ermöglichen eine flexible individuelle Anpassung an veränderte Dispergieranforderungen
  • Über einen Frequenzumformer kann die Anwendungsvielfalt durch variable Drehzahlen noch weiter gesteigert werden
     

Chargen Pulververarbeitung, -benetzung und -dispergierung

Wer pulverförmige Rohstoffe in Flüssigkeiten verarbeitet, kennt die folgenden Probleme:

  • Staub
  • Gesundheitsgefährdung durch Verschmutzung
  • Teure Absauganlagen für Staub und/oder Lösemittel
  • Verluste beim Umfüllen und im Filtersystem
  • Ränder und Krusten an der Behälterwand und an der Rührwelle
  • Pulver und Luftsauerstoff in Ex-Zonen bei lösemittelhaltigen Vorlagen

    Diese Probleme werden vermieden, indem das Pulver oder Granulat direkt in die Flüssigkeit eingesaugt und bereits beim ersten Kontakt mit der Flüssigkeit vollständig benetzt und dispergiert wird.
     
  • Hierzu sind weder Vakuumbehälter noch Vakuumpumpen erforderlich
  • Das Saugvakuum wird direkt in einem hochbeschleunigten Flüssigkeitsstrom erzeugt
  • Es fluidisiert das Pulver und bringt es, fein verteilt, mit der Flüssigkeit in Kontakt
  • Noch während der Benetzung  erfolgt die Dispergierung, so dass keine Klumpen oder Agglomerate entstehen können. Pulverstoffe können staub- und verlustfrei aus beliebigen Gebinden eingesaugt werden

    Das System, mit dem diese Verfahrensweise realisiert wird, wurde bekannt unter der Bezeichnung

TDS (Transport- und Dispersing System)

 

Inline Pulververarbeitung, -benetzung und -dispergierung

  • Die ystral Conti-TDS ist eine Maschine zum staubfreien Einsaugen, Benetzen und Dispergieren von Pulvern in Flüssigkeiten
  • Sie ist nach dem Rotor-Stator-Prinzip aufgebaut und erzeugt das zum Pulvereinzug erforderliche Saugvakuum im Scherfeld des dispergierten hochbeschleunigten Flüssigkeitsstromes
  • Im Unterschied zu den anderen ystral TDS-Maschinen wird sie nicht innerhalb sondern außerhalb des jeweiligen Flüssigkeitsbehälters installiert
  • Auf diese Weise kann sie ihre Maschinenleistung auf sehr kleinem Raum mit maximaler Effektivität in Benetzungs- und Dispergierarbeit umsetzen

Sie ist, wie alle ystral TDS-Maschinen, gekennzeichnet durch:

  • Staub- und verlustfreie Arbeitsweise, kein Umfüllen, keine Staubabsaugungsanlagen, keine Filter Direkteinzug ab Sack, Silo, BigBag oder Pulvercontainer
  • Sofortige und vollständige Benetzung direkt im Flüssigkeitsstrom, daher keine Ränder- oder Krustenbildung an der Behälterwand oder an der Rührwelle
  • Höherer Dispersionsgrad gegenüber konventionellen Misch- und Dispergierverfahren
  • Auch Flüssigkeiten oder Gase können eingesaugt werden
  • CIP-Reinigung ohne Demontage