KEMA Kontinuierliche Emulgier- und Mischanlage Auf Grund von hohen Viskositätsunterschiede können zwei unterschiedlich schwere flüssige Komponenten mit einem konventionellen Rührwerk nur sehr schwer vermischt werden. - Große Klumpen bleiben erhalten und werden nur teilweise verdünnt.
- Lange Mischzeiten sind notwendig, um ein homogenes Produkt
zu erhalten. - Bei ungeeigneter Mischtechnik entstehen im Produkt weiße, unverdünnbare Stippen
- Unsachgemäßes Arbeiten führt zum Lufteintrag und damit zu stabilem Schaum in der Verdünnung und hohem Luftgehalt im Endprodukt.
- Eine kontinuierliche Verdünnung oder Emulgierung im
Inline-Verfahren umgeht die oben genannten Probleme und kann mit einer ystral Verdünnungs- und Emulgieranlage realisiert werden. Auf der Anlage können Verdünnungen, Emulsionen sowie Suspensionen und andere Produkte aus bis zu drei Komponenten hergestellt werden, bei denen es auf eine intensive Vermischung bzw. Dispergierung ankommt.
Waschaktive Substanzen (WAS) zum Beispiel werden hauptsächlich in Shampoos und flüssigen Reinigungsmittel eingesetzt. WAS werden in Konzentrationen von 70% geliefert und müssen zur weiteren Verwendung auf etwa 28% verdünnt werden, bevor weitere Komponenten zugegeben werden können. Eine Verdünnung von hochviskosem Produkt kann entweder chargenweise oder kontinuierlich durchgeführt werden. Bei Verdünnungen wird die höhere Viskosität grundsätzlich der niedrigeren Viskosität zugeführt, nicht umgekehrt. Trotz einer hohen Viskosität kann zum Beispiel konzentrierte WAS leicht gepumpt und geschert werden. Herzstück dieser Anlage ist eine dreistufige Inline Dispergier- und Homogenisiermaschine, die zusätzlich zum normalen axialen Einlauf bei zwei oder drei Dispergierkammern einen radialen Einlauf für die Dosierung von zusätzlichen Komponenten bietet. Die niederviskose Phase wird konzentrisch eingeleitet und über die Dosierebenen werden die hochviskosen Produkte und Konservierungsmittel dosiert. |